ZUGESPITZT

Buch „Zugespitzt – in der Werkstatt der Karikaturisten“, Knesebeck Verlag München, 2004

KUNDEN

Zugespitzt – in der Werkstatt der Karikaturisten, 2004

 

„Zu den Katastrophen, dem Ernst und der Schwere, die uns täglich in den Medien entgegenschlagen, gibt es ein Gegengewicht, ein heiterer Moment: Die Karikatur.

Sie allein kann uns noch zum Schmunzeln bringen, wenn uns die Weltnachrichten die Hände über dem Kopf zusammenschlagen lassen. Die Karikaturisten verfolgen das Zeitgeschehen aufmerksam und interpretieren es in ihren Darstellungen auf geistreiche Weise: sie spitzen zu, übertreiben, betonen, pointieren oder überzeichnen. Mit spielerischer Ironie oder bitterem Sarkasmus machen sie Dinge sichtbar, die wir sonst vielleicht nicht wahrgenommen hätten.

 

Die Fotografin Britta Frenz hat 26 renommierte Karikaturisten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz porträtiert, darunter der kürzlich verstorbene Chlodwig Poth, eine Legende der deutschen Satire-Geschichte und Mitbegründer der Zeitschrift Titanic, oder Robert Gernhardt, seines Zeichens Meister des gereimten Blöd- und Tiefsinns. Und wer hätte es gedacht: Auch Frauen haben Humor, wie Marie Marcks, die Grande Dame der humoristischen Zeichenkunst, oder Franziska Becker, in deren Cartoons sich Frauen ungeniert und genüsslich auf Kosten der Männer amüsieren dürfen. Britta Frenz hat die Könner des Fachs fotografiert und befragt. Was genau treibt sie an bei ihrer Arbeit? Neben Interviews und Porträts der Karikaturisten werden Zeichnungen vorgestellt. So ist ein Buch entstanden, das nicht nur einen wichtigen Beitrag zum deutschsprachigen Geistesleben liefert, sondern auch vergnüglich anzuschauen ist.

 

Folgende 26 Karikaturisten sind in dem Band vertreten:

Franziska Becker, F.W. Bernstein, Patrick Chappatte, Manfred Deix, Robert Gernhardt, Achim Greser/Heribert Lenz, Peter Gut, Gerhard Haderer, Horst Haitzinger, Barbara Henniger, Rudi Hurzlmeier, Ernst Kahl, Rudi Klein, Gabi Kopp, Yvonne Kuschel, Ernst Maria Lang, Marie Marcks, Felix Mussil, Gustav Peichl, Bernd Pfarr, Chlodwig Poth, Reiner Schwalme, Michael Sowa, Hans Traxler, F.K. Waechter."

 

© Pressetext Knesebeck Verlag München

 

Caricatura Museum Frankfurt, Frankfurt am Main, 2008

 

Feste Installation einer Museumswand mit fünf Portraits aus Portraitserie „Neue Frankfurter Schule“ – Chlodwig Poth, F.W. Bernstein, F.K. Waechter, Robert Gernhardt, Hans Traxler

 

caricatura museum frankfurt – das Museum für Komische Kunst und die Neue Frankfurter Schule

 

„Vor sechs Jahren, am 1. Oktober 2008, öffnete das jüngste unter den Frankfurter Museen seine Pforten: das caricatura museum frankfurt, im Verband mit dem historischen museum frankfurt. Als Museum für Komische Kunst ist es einzigartig in Europa und untermauert den Anspruch Frankfurts als Hauptstadt der Satire. Die Anfangseuphorie der Eröffnung hielt an – seit 2008 konnte das caricatura museum frankfurt eine Gesamtzahl von mehr als 250.000 Besuchern verbuchen.

 

Die Idee für das Museum wurde bereits 1999 auf den Weg gebracht, als Titanic-Zeichner und -Autoren das Projekt gemeinsam mit Vertretern aus der Politik anstießen. Im folgenden Jahr wurde Achim Frenz mit dem Aufbau des Museums beauftragt, das er bis heute leitet.

 

Mit mehr als 10.000 Originalen beherbergt das caricatura museum frankfurt die größte Sammlung der legendären Neuen Frankfurter Schule. Die fünf Zeichner F.W. Bernstein, Robert Gernhardt, Chlodwig Poth, Hans Traxler und F.K. Waechter werden in der Dauerausstellung im ersten Stock des historischen Leinwandhauses präsentiert. Um möglichst viele Bilder der Öffentlichkeit zeigen zu können sowie aus konservatorischen Gründen werden die Zeichnungen alle sechs Monate ausgetauscht.

 

Im Erdgeschoss des Gebäudes finden jährlich drei Wechselausstellungen statt, die namhaften Vertretern der Komischen Kunst gewidmet sind."

 

© Pressetext Caricatura Museum Frankfurt

 

Im Rahmen einer zweiwöchigen USA-Recherchereise mit der Autorin Susann Sitzler entstanden u.a. zwei Reiseportraits, die beide in der ZEIT unter der Rubrik Reisen veröffentlicht wurden. www.susann-sitzler.de

 

„Tatort Las Vegas – Zwei Museen beleuchten die kriminellen Wurzeln der Spielerstadt in der amerikanischen Wüste“

 

 

 

 

 

 

„Die Magie der Prärie – Das texanische Städtchen Marfa ist zum Sehnsuchtsort für Kunsttouristen aus aller Welt geworden“

 

 

USA-Recherchereise von Las Vegas, Nevada nach Fort Worth, Texas, 2012